Achtsame Eingewöhnung – Qualität von Anfang an

Der Beginn in der Kleinkindgruppe ist für alle Beteiligten aufregend und wird bei KOKO daher so achtsam wie möglich begleitet. Durch ausreichend Zeit, Geduld sowie eine sensible und aufgeschlossene Zusammenarbeit zwischen Eltern/Erziehungsberechtigten, Kindern und Pädagog*innen kann dieser Schritt des Übergangs gelingen. Erfährt das Kind in dieser Zeit Sicherheit und hat Gelegenheit ausreichend Vertrauen aufzubauen so kann dies einen guten Start in der Einrichtung ermöglichen. Mehr über den Prozess der achtsamen Eingewöhnung bei KOKO erfahren Sie in diesem Folder: Folder Eingewöhnung bei KOKO

1. BOTSCHAFTEN IHRES KINDES AN SIE

„Zu Beginn gib‘ mir die Sicherheit, dass du da bist.
Bleib‘ bitte auf deinem Platz und komm‘ dazu, wenn ich dich brauche.“

„Erzähle den Pädagog*innen, wenn ich müde/ traurig/ kränklich/… bin.
Ich kann es Ihnen noch nicht sagen.“

„In den ersten Tagen beobachte ich sehr viel Neues und werde noch nicht so lange bleiben, die Eindrücke überfordern mich sonst.“

„Traue mir zu, alleine in der Kleinkindgruppe zu bleiben, dann kann auch ich es mir zutrauen.“

„Sag‘ mir, wann du wiederkommst und halte dich daran.
Ich verlasse mich auf dein Wort.“

„Verabschiede dich von mir, sonst bekomme ich Angst und muss dich immerzu suchen.“

„Lass‘ es zu, dass mich die Pädagog*innen trösten, wenn ich traurig bin oder weine. So kann ich die Situation emotional verarbeiten und Vertrauen aufbauen.“

„Sei‘ stolz wenn du merkst, dass ich gerne in die Kleinkindgruppe gehe und die Menschen dort mag‘ – ich gewinne neue Bezugspersonen und Freund*innen dazu!
Du bleibst dabei immer unersetzbar!“

KOKO Weil Kinder unsere Zukunft sind

2. WIE GELINGT DIE EINGEWÖHNUNG?

Übergänge gemeinsam gestalten

Der Beginn in der Kleinkindgruppe ist für alle Beteiligten aufregend und wird bei KOKO daher so achtsam wie möglich begleitet. Durch ausreichend Zeit, Geduld sowie eine sensible und aufgeschlossene Zusammenarbeit zwischen Eltern/Erziehungsberechtigten, Kindern und Pädagog*innen kann dieser Schritt des Übergangs gelingen. Erfährt das Kind in dieser Zeit Sicherheit und hat Gelegenheit ausreichend Vertrauen aufzubauen so kann dies einen guten Start in der Einrichtung ermöglichen.

3. BEZIEHUNGSDREIECK

Abbildung:

ELTERN/ Erziehungsberechtigte <-> „Wir wagen einen neuen Schritt im Vertrauen, dass wir diesen zusammen meistern.“

KIND <-> „Wir lernen uns kennen und machen uns auf einen gemeinsamen Weg.“

PÄDAGOG*INNEN <-> „Wir pflegen einen offenen, respektvollen Umgang miteinander und schenken uns Vertrauen.“

4. MITEINANDER VERTRAUT WERDEN

Kennenlernen und orientieren:

• Das Kind nimmt die neue Umgebung wahr und erlebt zeitliche Abläufe
• und Rituale des Gruppenalltags
• Die Eltern gewinnen Einblicke in den Einrichtungsalltag
• Die/der Pädagog*in begleitet das Kind aufmerksam und sensibel

Vertrauen aufbauen:

• Gemeinsamer Start in den Tag zu den zukünftigen Zeiten
• Schrittweises Ausdehnen der Verweildauer
• Die/der Pädagog*in geht aktiv auf das Kind zu und regt zum Entdecken an
• Die Eltern bieten den „sicheren Hafen“

Mehr und mehr Sicherheit gewinnen:

• Die/der Pädagog*in begleitet und unterstützt das Kind auf seinem eigenen Weg (auch in der Interaktion mit anderen Kindern der Gruppe)
• Erstes geplantes Verabschieden möglich
• Ein Übergangsobjekt von Zuhause (z.B. Kuscheltier) kann den Prozess erleichtern.
• Alle Emotionen um die Eingewöhnung haben ihren Platz – jene der Kinder, aber auch jene der Eltern. Lassen die Eltern den Prozess zu, gelingt er oft auch dem Kind leichter.

Das Ziel – Miteinander vertraut sein:

• Das Kind ist gut angekommen und verbringt die gesamte besprochene Betreuungszeit in der Gruppe
• Eltern und Pädagog*innen refl ektieren die ersten Wochen bei einem Gespräch